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Diesel-Gipfel: Das müssen Verbraucher jetzt wissen

Software-Updates und Kaufprämien. Autohersteller und Bundesregierung haben beim großen Diesel-Gipfel einen Konsens gefunden. Was Kunden jetzt wissen müssen, erfahrt Ihr hier.

Diesel-Gipfel: Das müssen Verbraucher jetzt wissen

Die großen deutschen Autohersteller und die Bundesregierung haben beim Diesel-Gipfel einen Konsens gefunden. Was wurde enau ausgehandelt?

Die Autohersteller haben zugesichert, dass sie bis Ende kommenden Jahres rund fünf Millionen Autos per Software-Update schadstoffärmer machen. Das ist etwa jedes dritte Diesel-Auto in Deutschland. Allerdings wird es das Update nur für neuere Diesel-Fahrzeuge geben.

Was heißt "neuer"?

Alle Fahrzeuge die entweder mit Euro 5 oder Euro 6 ausgerüstet sind, bekommen ein Update. Euro 4 oder älter nicht. Die Besitzer von älteren Fahrzeugen sollen stattdessen eine Kaufprämie für Neuwagen bekommen. BMW will zum Beispiel bis zu 2.000 Euro zahlen.

Wie viel kostet ein Update?

Rund 100 Euro. Aber die Kosten wollen die Autohersteller selbst übernehmen.

Können durch Updates auch Probleme entstehen?

Das ist nicht ausgeschlossen. VW musste wegen der Schummelsoftware schon updaten. Und Tests haben gezeigt, dass die Autos dann teilweise mehr Sprit verbrauchen. Und der AdBlue Verbrauch steigt. Das heißt die Besitzer müssen öfters in die Werkstatt, um die Flüssigkeit nachfüllen zu lassen.

Lohnt es sich überhaupt noch einen Diesel zu kaufen?

Aktuell nicht. Der ADAC rät, erst im Herbst einen Neuwagen zu kaufen. Denn dann haben die Dieselfahrzeuge Euro 6d. Das heißt, sie müssen noch strengere Regeln erfüllen, was die Schadstoffe angeht. Und sollte es doch zu Diesel-Fahrverboten kommen, werden diese Autos wohl nicht betroffen sein.

Sind denn Diesel-Fahrverbote weiter möglich?

Auf jeden Fall. Denn die Deutsche Umwelthilfe klagt auf die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte. Und das Verwaltungsgericht Stuttgart hat erst kürzlich klar gemacht, dass dafür notfalls Diesel-Fahrverbote verhängt werden müssen, sollten sämtliche Updates nichts ausreichen. Politiker fordern daher die Einführung einer blauen Plakette, damit man selbst festlegt, welche Diesel-Fahrzeuge noch in Großstädte dürfen. Ansonsten könnte es passieren, dass alle draußen bleiben müssen.

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