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Stefan Pollak

So macht Ihr Euer Haus einbruchsicher

Wenn es früh dunkel und spät hell wird, haben Einbrecher oft ein leichtes Spiel. Daher kommt es vor allem in den Herbst- und Wintermonaten zu mehr Einbrüchen. Hier findet Ihr die besten Tipps, wie Ihr Euer Heim schützt:

So macht Ihr Euer Haus einbruchsicher

Wie in jedem Jahr rechnet die Polizei in Stadt und Land auch in diesem Winter mit einem Anstieg der Wohnungseinbrüche. Die Täter nutzen die früh einsetzende Dunkelheit, um Grundstücke auszukundschaften. Sie suchen nach Häusern, deren Bewohner nicht zu Hause sind und versuchen dann ihr Glück.

Damit Ihr vor diesen Einbrüchen so sicher wie möglich seid, haben wir hier ein paar Tipps für Euch:

  • ·  In Mehrfamilienhäusern sollte der Hauseingang auch tagsüber geschlossen bleiben.
  • · Sollte es an der Tür klingeln, schaut durch den Türspion oder benutzt den Sperrbügel, wenn Ihr die Tür öffnet.
  • · Achtet auf Fremde rund um das Haus oder auf den Nachbargrundstücken - und sprecht sie an oder macht ein Foto, wenn sie Euch verdächtig vorkommen.
  • · Kümmert Euch um die Nachbarwohnungen, wenn Eure Nachbarn verreist sind – das erweckt den Eindruck einer bewohnten Wohnung. Fragt auch Eure Nachbarn, Familie oder Freunde, ob sie in Eurer Abwesenheit nach dem Rechten schauen können.
  • · Verschließt die Fenster und Türen, auch bei kurzer Abwesenheit, denn das ist für die Täter der einfachste Weg, sich Zugang zu verschaffen.
  • · Wenn Ihr Euren Schlüssel verloren haben, wechselt so schnell wie möglich das Schloss.
  • · Rollläden sollten zur Nachtzeit geschlossen sein. Tagsüber aber keinesfalls, denn das erweckt den Eindruck, dass niemand da ist – somit scheint es leichte Beute für die Einbrecher zu sein.
  • · Gekippte Fenster sind offene Fenster - also bei Abwesenheit immer geschlossen halten. Der Gang zum Müll oder zur Post ist noch nicht all zu fahrlässig, da dies meist sehr kurze Wege sind. Wer aber auf der sicheren Seite sein möchte, schließt trotzdem IMMER ALLE Fenster.
  • · Wenn Ihr im Urlaub seid, lasst die Briefkästen leeren. Überquellende Zeitungsschlitze sind ein deutlicher Hinweis für Einbrecher.
  • · Wer ganz auf „Nummer Sicher“ gehen will, der sollte seine Urlaubsfotos nicht während des Urlaubs posten, sondern, wenn überhaupt, immer erst nachdem man wieder daheim ist.
  • · Wenn Ihr aus dem Haus geht, solltet Ihr immer die Tür abschließen, denn wer nicht abschließt, muss mit erheblichen Kürzungen bei den Erstattungskosten rechnen. Hier gilt auch: Doppelt hält besser, denn bei so manchen Versicherungsfällen wurden nur doppelt verschlossene Türen akzeptiert.
  • · Versteckt Euren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen - ohne Einbruchsspuren gibt es nämlich im Fall der Fälle auch nicht immer Geld zurück.

 

Hier findet Ihr ein paar „Gadgets“, wie Ihr Eure Wohnung in Sachen Sicherheit noch ein bisschen aufrüsten könnt, die aber vor allem der Abschreckung dienen:

1. Fake TV

Hier gilt: Abschreckung. Der Fake TV simuliert das Flimmern eines Fernsehers. Von draußen sieht es so aus, als sei jemand zu Hause und schaut fern. Für die meisten Kriminellen ein guter Grund, dort nicht einzubrechen.

2. Fensteralarm

Dieser Alarm wird auf das Fenster geklebt und aktiviert. Sobald jemand versucht, das Fenster zu öffnen, ertönt ein sehr lauter Ton. Auch wenn das an sich keine Alarmanlage ist, schreckt dieses Gadget viele Einbrecher ab.

3. Alarmtrittmatte

Eine neue Erfindung des 15-jährige Schülers Maximilian Wolf aus Seefeld. Er hat eine Fußmatte mit Alarmfunktion durch zwei Druckknöpfe entwickelt, die bei Betreten eine Sirene auslöst und gleichzeitig den Bewohner per App informiert. Fußmatten im ähnlichen Stil gibt es bereits zu kaufen.

 

Wichtig: Alarmiert bei Gefahr oder Verdachtsfällen sofort die Polizei (nicht zuerst den Ehemann, Nachbarn etc.) über Notruf 110. Der Notruf ist von jedem Münz- oder Kartentelefon ohne Telefonkarte möglich; beim Handy auch ohne Karte. Jeder Hinweis kann wertvoll sein.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es immer gut ist, wenn es von außen so aussieht, als wäre jemand zu Hause. Wer selbst in Sachen Sicherheit aufrüsten möchte, muss das auf eigene Faust machen. Der Vermieter ist nach Vertragsabschluss nicht mehr verpflichtet, den sicherheitstechnischen Zustand der Wohnung zu verbessern. Eine Nachbesserung kann nicht verlangt werden, es sei denn, die vorhandenen Einrichtungen erweisen sich nach dem Einzug in die Wohnung als defekt. Wenn der Vermieter von sich aus bauliche Änderungen plant um die Sicherheit im Haus oder der Wohnung zu erhöhen, dann kann er deshalb die Miete erhöhen.

Gaunerzinken
Viele Einbrecher hinterlassen an den Häusern, in die sie einbrechen wollen, sogenannte Gaunerzinken. Diese Zeichen verraten anderen Einbrechern, wie die Einbruchslage vor Ort ist und ob es etwas zu holen gibt. Hier findet Ihr eine Übersicht mit den gängigen Gaunerzinken.

So macht Ihr Euer Haus einbruchsicher - Bild 1

Falls Euch solche Zinken an Eurem Haus auffallen, solltet Ihr umgehend die Polizei informieren.



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