15:16 Love Hurts von NAZARETH

Sommer-In-Getränke 2017

Es spritzt, zischt, ist fruchtig süß oder bitter. Jedes Jahr begeistert ein neues, originelles Mischgetränk. Damit Ihr wisst, was diesen Sommer angesagt ist - hier eine Liste der beliebtesten Sommer-In-Drinks:

 

Sommer-In-Getränke 2017

Unlängst ist Wasser nicht mehr der unumstrittene König unter den Durstlöschern. Es muss spritzig, fruchtig, bunt und angesagt sein. In ist vor allem das, was super gesund ist. Es wird immer mehr Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung gelegt. Diesem Trend müssen sich selbstverständlich auch Getränkehersteller anpassen.

Alkoholfreie Getränke

Superfood-Drinks

Der Superfood-Trend macht selbst vor den Getränken nicht halt. So gibt es mittlerweile schon Getränke, die mit den exotischen Zutaten Goji-Beeren, Matcha, Mate, Mandelmilch oder Kokoswasser verfeinert werden. Immer beliebter werden Getränke, die möglichst viele Spurenelemente, Mineralien, Antioxidantien oder Koffein und Vitamine aus natürlichen Quellen enthalten. Doch auch mit Gewürzen wird in Hipsterkreisen fleißig experimentiert. So ist in der New Yorker Hipsterszene jetzt eine Art Limonade, die mit dem indischen Gewürz Kurkuma verfeinert wird der letzte Schrei.

Was zum Squizzle?

Der Haymakers Punch, als Urgroßvater unter den Erfrischungsgetränken, wurde bereits im 17. Jahrhundert von den alteingesessenen nordamerikanischen Farmern auf den großen Heufeldern genossen. Mit geändertem Namen kehrt er nun wieder auf die Bühne der Erfrischungsgetränke zurück. Da er mit der Zeit geht, heißt er dementsprechend nun nicht mehr Haymakers Punch, sondern Switchel, Switchy, oder Swizzle. Was zum Swizzle? Richtig, der Name rührt daher, dass die Zutaten beliebig „geswitcht“ und bunt miteinander kombiniert werden können. Den Basic-Switchy könnt Ihr ganz einfach selber machen. Alles was Ihr dazu braucht, ist ein Liter Wasser, acht Teelöffel Apfelessig, ein daumengroßes fein geriebenes Stück Ingwer und Honig oder Ahornsirup zum Süßen. Die Limonade wird für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Vor dem Servieren durch einen Sieb laufen lassen und Voilá – fertig ist der Sommerdrink.

Relaxations-Drinks

Wer nicht die nötige Zeit mitbringt, seine Limonade selbst zuzubereiten, der kann immer noch auf den Trend-Zug mit aufspringen und sich einen Relaxationsdrink im Supermarkt besorgen. Seit ein paar Jahren sind hier die Produkte der Marken Rest-Relaxation-Drink, Heldenpause und Tyme Out sehr erfolgreich. Diese Entspannungssäfte sollen insbesondere denjenigen das Leben erleichtern, die ständig auf Achse sind. Und der Markt wächst weiter. Entspannungssäfte und eisgekühlte Kräutertees, wie Lavendel oder Kamille aus der Dose sind auch dieses Jahr wieder voll angesagt.

Alkoholische Drinks

Hugo oder Franz?

Wer kennt ihn nicht? Der Hugo gehört mittlerweile fast schon zu den Klassikern - vor allem bei den Frauen. Doch auch wenn er ein klasse Typ ist, kann ein bisschen Abwechslung doch nicht schaden, oder? Da kommt der österreichische Franz mit seinem Wiener Charme doch gerade recht. Er spielt mit verschiedenen Nuancen bitter, süß und sauer. Geschmäckern. Ingwer-Likör (15ml) wird mit Gin (30ml) und mit einem Schuss Apfelsaft (50ml) verfeinert, bevor alles mit einem mit Holunder versetzten Tonic aufgegossen wird. Für den ultimativen Frische-Kick empfehlen Wir frisch gezupfte Minzblättchen, die in Eiswürfeln eingefroren wurden.

Der Wein-Slushee

Ebenso wie der gewöhnliche Slushee ist auch der Wein-Slushee ein Eismischgetränk bei heißen Temperaturen ein echter Hit. Und so geht’s: Für zwei Slushees benötigt Ihr vier bis fünf Gläser mit Eiswürfeln und einen guten Wein. Die Eiswürfel werden im Mixer fein zermahlen. Dazu gebt Ihr dann etwa die gleiche Menge an Rot-oder Weißwein, wobei Ihr je nach Geschmack die Menge variieren könnt. Eine spannendere Variante ist der Weinslushee mit Früchten. Hier ersetzt Ihr ganz einfach die Eiswürfel durch tiefgefrorene Früchte.

Rosé Aperol

Es zischt und spritzt: Aperol scheint wohl nie so wirklich aus der Mode zu kommen. Und so wird er auch in diesen Sommer wieder fleißig serviert. Lediglich die Zubereitung wird ein wenig abgewandelt. Wie wär es also mit einem Rosé Spritz? Alles was Ihr dafür braucht, ist ein Weinglas, Aperol, Eis, Sodawasser und natürlich Rosé. Für den fruchtigen Geschmack vermischt Ihr Rosé und Aperol im Verhältnis 3:2 in einem Glas und füllt den Rest mit Eiswürfeln und Sodawassser auf. Vor dem Servieren noch einmal gut durchrühren und mit einer unbehandelten Orangenscheibe garnieren - fertig.

Green Spritz

Grün ist diesen Sommer die absolute Trendfarbe schlecht hin. Da dürfte es wohl kaum verwundern, dass sich das auch in den Getränken widerspiegelt. Alles was Ihr für die Zubereitung dieses angesagten Drinks benötigt: ein Weinglas, 4cl Gin Chilla, 6cl Prosecco, 2cl Sodawasser, Crushed Ice, einen Zweig Rosmarin, eine Gurkenscheibe und ein Stück der Schale einer unbehandelten Zitrone. Füllt das Weinglas mit Crushed Ice und vermengt dann alle Zutaten vorsichtig miteinander. Zu guter Letzt könnt Ihr den Drink mit Rosmarinzweig, Gurkenscheibe und Zitronenschale noch hübsch verzieren.

Die Hard Lemonade

Nur die Harten kommen in' Garten, das heißt es zumindest in einem Sprichwort. Wie wäre es dann zur nächsten Gartenparty eine Hard Lemonade mitzubringen? Wir verraten Euch das Rezept: ein Sodaspender, 4 cl Havana Club Especial, 3 cl Ingwersirup, 3 cl Limettensaft, drei Spritzer Cocktailbitter. Vermischt nun Limettensaft, Cocktailbitter, Ingwersirup und das Wasser miteinander. Jetzt versetzt Ihr alles noch ordentlich mit Kohlensäure aus dem Sodaspender und fertig ist die Limonade.

Zuckerrohrbrände

Einer Umfrage einer bekannten Mixology-Autorin zufolge, sind Zuckerrohrbrände oder Destillate aus Melasse total im Kommen. Dennoch ist das Feld geschmachstechnisch noch nicht ganz erschlossen und so dürft Ihr Euch ruhig auf geschmackliche Erkundungstour begeben und die Facetten des asiatischen Arraks, mexikanischen Pox, Claitin aus Haiti oder auch des Cachaca entdecken.

Huubert und Tuurbert

Als Bayer gibt’s doch nichts Schöneres als a frisch gezapfte, kühle Hoibe oder etwa doch? Wer mehr auf Wein steht, sollte daher unbedingt die vorgemischte Weinschorle, den Huubert aus dem Laden von Nebenan probieren. Die kleine Flasche gibt’s in zwei Geschmacksrichtungen: Roséschorle und Weißweinschorle. Wem die Versionen zu wenig Umdrehungen haben, kann sie ganz leicht pimpen. Zwei bis drei Schlücke nehmen und den Rest der Flasche mit einem Wodka auffüllen und einer Zitronenscheibe garnieren. Das Ganze nennt sich dann Tuurbert und die Turbo-Version.

Mari

Wer auf den Geschmack von Weinmischgetränken gekommen ist, der darf sich gerne auch mal dem Mari annehmen. Der Mari ist eine gelungene Kombination aus Matetee und Riesling. Er ist in zwei Geschmacksrichtungen erhältlich. Einmal wird der Mari mit Ingwer- und einmal mit Holundersirup abgerundet, sodass der sonst so herbe Mateteegeschmack dezent in den Hintergrund tritt.


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